
Der Igel gehört zu den bekanntesten Wildtieren der Schweiz und lebt häufig in der Nähe des Menschen – etwa in Gärten, Parks und Grünanlagen. Der Schutz des Igels hängt stark von der Qualität unserer Landschaft und der vorhandenen Lebensräume ab.
Die Igelhilfe Schweiz stellt auf dieser Website Informationen über den Igel, seinen Lebensraum und Möglichkeiten zum Schutz dieser Tierart zur Verfügung. Ziel ist es, Wissen zugänglich zu machen und Menschen dabei zu unterstützen, igelfreundliche Lebensräume zu schaffen.
Der europäische Braunbrustigel (Erinaceus europaeus) ist in der Schweiz heimisch und erreicht eine Körperlänge von etwa 20 bis 30 cm und ein Gewicht von ungefähr 800 bis 1500 g, je nach Jahreszeit und Nahrungsangebot.
In den letzten Jahrzehnten sind die Bestände jedoch deutlich zurückgegangen. Studien zeigen, dass in manchen Regionen die Igelpopulation um rund 40 % zurückgegangen ist.
Zu den wichtigsten Ursachen gehören:
Der Schutz des Igels bedeutet daher auch immer den Schutz der Biodiversität insgesamt.
Der Braunbrustigel ist in der Schweiz weit verbreitet und lebt bevorzugt in strukturreichen Landschaften mit Hecken, Sträuchern, Wiesen und Gärten.
Besonders häufig findet man Igel:
Igel sind wichtige Bestandteile des Ökosystems. Sie ernähren sich hauptsächlich von Insekten, Käfern, Larven und anderen wirbellosen Tieren und tragen damit zur natürlichen Regulierung vieler Insektenpopulationen bei.
Igel sind überwiegend nachtaktive Einzelgänger. Tagsüber verstecken sie sich in Laubhaufen, Hecken oder anderen geschützten Orten.
Typische Merkmale der Lebensweise:
Während des Winters halten Igel Winterschlaf. Dazu bauen sie sich ein gut isoliertes Nest aus Laub und Pflanzenmaterial.
Die Lebensbedingungen für Igel haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Viele Gefahren entstehen direkt oder indirekt durch menschliche Aktivitäten.
Zu den häufigsten Gefahren zählen:
Durch diese Faktoren gehen wichtige Lebensräume verloren oder werden voneinander getrennt.
Viele Igel leben heute in Siedlungsgebieten. Naturnahe Gärten können daher eine wichtige Rolle für den Schutz dieser Tiere spielen.
Ein igelfreundlicher Garten kann zum Beispiel enthalten:
Solche Strukturen fördern nicht nur Igel, sondern auch viele andere Tierarten wie Insekten, Vögel und Amphibien.
Der Igel ist in vielen Regionen der Schweiz verbreitet und lebt häufig in der Nähe des Menschen – zum Beispiel in Gärten, Parks, Grünanlagen oder an Waldrändern. Die Lebensbedingungen und Gefahren für Igel können sich jedoch je nach Region unterscheiden. Landschaft, Siedlungsstruktur und die Gestaltung von Grünflächen haben einen direkten Einfluss auf den Lebensraum dieser Tiere.
Aus diesem Grund stellt die Igelhilfe Schweiz auf dieser Website Informationsseiten für verschiedene Kantone zur Verfügung. Diese Seiten bündeln Wissen, Hinweise und Tipps zum Igelschutz sowie zur Förderung naturnaher Lebensräume.
Die grundlegenden Informationen zum Igelschutz sind in vielen Teilen der Schweiz ähnlich. Deshalb enthalten die regionalen Seiten derzeit vor allem allgemeine Hinweise zu igelfreundlichen Gärten, Lebensräumen und Biodiversität. Ziel ist es, das Thema Igelschutz auch regional sichtbar zu machen und Menschen in den verschiedenen Kantonen für naturnahe Lebensräume zu sensibilisieren.
Auf den regionalen Seiten finden Sie unter anderem:
Diese Seiten dienen der Information über Igelschutz und Biodiversität im jeweiligen Kanton und sollen das Wissen über den Schutz dieser Tierart zugänglich machen.
Hinweise zu lokalen Projekten, Lebensräumen oder Initiativen können diese Seiten künftig ergänzen.
Igelstation
Montag – Freitag
10:00 – 12:00h
13:00 – 16:00h
Adresse
Datenschutz
Datenschutzerklärung
erstellt von Nekosys