So helfen Sie Igeln
Wenn Sie einen Igel im Garten oder in der Natur entdecken, ist dies meist ein gutes Zeichen. Igel sind nachtaktive Wildtiere und kommen häufig in naturnah gestalteten Gärten, Parks oder an Waldrändern vor. Gesunde und wohlgenährte Igel brauchen keine Unterstützung durch den Menschen. Stören Sie das Tier also nicht. Wenn Sie nicht sicher sind, ob es Hilfe braucht, ob es geschwächt ist, verletzt, hungrig oder durstig, beobachten Sie es erst einmal aus einiger Entfernung.
Woran erkennen Sie, dass der Igel gesund ist?
- Gesunde Igel sind in der Dämmerung oder nachts unterwegs
- Gesunde Igel haben eine rundliche Körperform und sind aktiv
- Gesunde Igel verhalten sich vorsichtig und reagieren auf Geräusche
Wann brauchen Igel Hilfe?
Wenn ein Igel offensichtlich verletzt, geschwächt oder hilflos wirkt, müssen Sie rasch und richtig handeln.
So gehen Sie vor:
Sichern Sie den Igel vorsichtig. Tragen Sie dabei Handschuhe, denn kranke oder verletzte Igel sind oft von Parasiten befallen.
Nehmen Sie eine geeignete Transportbox, zum Beispiel eine Kartonschachtel mit Luftlöchern. Achtung: Keine Kleintierkäfige! Der Igel könnte hochklettern und sich dabei verletzen.
Legen Sie ein Tuch oder Zeitungspapier als Unterlage in die Box.
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Übergeben Sie das Wildtier umgehend in fachkundige Hände. Bringen Sie es zum Beispiel in unsere Igelstation.
Keine Milch und kein Gemüse
Igel sind Fleischfresser. Sie vertragen weder Milch noch Gemüse. Wenn Sie einem Igel etwas zur Stärkung bereitstellen möchten, geben Sie ihm am besten gekochtes und ungewürztes Hackfleisch. Auch Nassfutter für Katzen mit einem Fleischanteil von mindestens 60 Prozent eignet sich. Dazu ein Schälchen mit Wasser für den Durst.
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Wir helfen Ihnen gerne.
