Biodiversität

Gemeinsam Lebensräume schaffen

Die Igelhilfe Schweiz unterstützt aktiv bei der Planung und Umsetzung naturnaher Lebensräume. Wir begleiten Projekte auf Firmengrundstücken, in Naturgärten, auf Vereinsflächen sowie auf Arealen von Gemeinden.

Auch dort, wo nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, versuchen wir zu helfen. Dank unseres Netzwerks können oft einfache und wirkungsvolle Lösungen gefunden werden, um Lebensräume für Igel und viele andere Tiere zu verbessern.

Denn gesunde Lebensräume nützen nicht nur dem Igel. Besonders wichtig sind auch Insekten, die eine zentrale Nahrungsgrundlage für Igel und viele andere Tiere darstellen.

Haben Sie ein geeignetes Grundstück oder eine Fläche, die naturnaher gestaltet werden könnte – sei es bei einer Gemeinde, einem Unternehmen, einem Verein oder im eigenen Garten?

Wir helfen gerne weiter.

Senden Sie uns einfach ein Foto der Fläche und eine kurze Beschreibung. Gemeinsam prüfen wir, welche Möglichkeiten es gibt, den Lebensraum für Igel und andere Tiere zu verbessern.

1. Biodiversitätszonen

Biodiversitätszonen sind naturnahe Bereiche, in denen Pflanzen und Tiere geeignete Lebensräume finden. Solche Zonen können in privaten Gärten, auf Firmenarealen, in öffentlichen Grünflächen oder auf Vereinsgeländen entstehen.

Typische Elemente einer Biodiversitätszone sind zum Beispiel:

  • heimische Sträucher und Hecke
  • Wildblumenflächen
  • Totholz und Laubhaufen
  • naturnahe Wiesen
  • Durchgänge für Wildtiere


Diese Strukturen bieten Nahrung, Schutz und Überwinterungsmöglichkeiten für viele Tierarten – darunter auch den Igel.

2. Igelfreundliche Gärten

Viele Igel leben heute in Siedlungsgebieten und sind auf geeignete Gärten angewiesen. Ein igelfreundlicher Garten bietet Verstecke, Nahrung und sichere Wege.

Bereits kleine Veränderungen können viel bewirken:

  • Durchgänge in Gartenzäunen für Igel schaffen
  • Laub und natürliche Strukturen im Garten belassen
  • auf Pestizide und Schneckenkorn verzichten
  • Mähroboter nur tagsüber einsetzen
  • naturnahe Pflanzen und Sträucher verwenden


Ein naturnaher Garten hilft nicht nur Igeln, sondern auch zahlreichen anderen Tierarten wie Insekten, Vögeln und Amphibien.

3. Projekte und Lebensräume

Neben Information und Beratung engagiert sich die Igelhilfe Schweiz auch in Projekten zur Förderung naturnaher Lebensräume.

Dabei geht es unter anderem um:

  • die Aufwertung bestehender Grünflächen
  • die Gestaltung neuer naturnaher Lebensräume
  • die Förderung von Biodiversitätsflächen
  • die Sensibilisierung für igelfreundliche Gestaltung


Jede naturnah gestaltete Fläche trägt dazu bei, Lebensräume zu vernetzen und die Artenvielfalt zu fördern.

4. Beratung für Gartenbau und Gemeinden

Die Gestaltung von Gärten, Parks und Grünanlagen hat einen grossen Einfluss auf die Biodiversität. Durch naturnahe Planung können wertvolle Lebensräume entstehen.

Die Igelhilfe Schweiz unterstützt und berät bei Fragen rund um:

  • igelfreundliche Gartengestaltung
  • Biodiversitätszonen
  • naturnahe Grünflächen
  • Lebensraumförderung für Wildtiere


Gemeinsam mit Privatpersonen, Gartenbauunternehmen, Gemeinden und Organisationen möchten wir dazu beitragen, dass wieder mehr Raum für Natur und Tiere entsteht.

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